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Referenzen

Analyse zur Verankerung von Klimabildung in den formalen Lehrvorhaben von Schulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland

Der globale Klimawandel stellt wohl die bedeutendste gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts dar. Ihm aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht nachhaltig zu begegnen wird eine der wichtigsten Aufgaben kommender Generationen sein. Vor diesem Hintergrund rückt die Abschätzung der inzwischen bereits unvermeidbar gewordenen Folgen der klimatischen Veränderungen und die Entwicklung sowie Bewertung geeigneter Anpassungsstrategien immer mehr in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Interesses.

Insbesondere Kinder und Jugendliche als zukünftige Betroffene sowie als gesellschaftliche Akteure von morgen müssen frühzeitig darin gefördert werden, klimabedingte Risiken zu erkennen und Maßnahmen einer nachhaltigen Klimaanpassung zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund ist die Förderung einer Beurteilungs- und Handlungskompetenz von Kindern und Jugendlichen ein elementarer Bestandteil der Klimabildung.

Gegenwärtig scheint eine Diskrepanz zwischen den bildungspolitischen Vorstellungen über die Implementierung des Klimawandels in die (Schul-)Bildung und der aktuellen Situation in den bundesdeutschen Bildungseinrichtungen zu bestehen. Um einen fundierten Überblick über die Verankerung der Klimabildung in Schulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland zu erhalten, ist es notwendig eine bundesweite wissenschaftliche Bestandsaufnahme der formalen Lehrvorgaben durchzuführen. Auf diese Weise können weiterführende Schritte zum Ausbau der Klimabildung in der Bildungslandschaft Deutschland abgeleitet werden.

Im Auftrag von:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit


Expedition N
– Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg –

Seit 2010 war die mobile Informations- und Bildungsinitiative Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg mit einem Ausstellungsfahrzeug unterwegs, um über Nachhaltigkeit zu informieren und zum Dialog einzuladen.

Das Expeditionsmobil hatte unter anderem zum Ziel, als außerschulischer Lernort attraktiv für Schulen zu sein. Dazu wurden auf der Grundlage einer eingehenden Bildungsplananalyse alters- und schulartspezifische Bildungsangebote zur Begleitung eines Besuchs im Expeditionsmobil angeboten. Diese bereits entwickelten Bildungsangebote sollen nun aktualisiert, aufgearbeitet und gebündelt werden, damit sie auch unabhängig vom Expeditionsmobil dauerhaft in der Schule genutzt werden können.


Keltenerlebniswelt Heuneburg
– Bildungsplananalyse Baden-Württemberg Grundschule bis Sekundarstufe II –

Die zukünftige Keltenerlebniswelt Heuneburg setzt sich zum Ziel, als außerschulischer Lernort attraktiv für Schulen zu sein. Das bedeutet, dass gewisse Standards gegeben sein müssen: Ein guter außerschulischer Lernort hat ein inhaltliches Bildungskonzept mit eigener didaktischer und methodischer Umsetzung und beschäftigt geschultes Personal. Zentral ist dabei die Gestaltung von didaktisch aufbereiteten Lernarrangements, das originale Begegnungen und Primärerfahrungen ermöglicht. Die Interaktion und das eigene Handeln wird angeregt und erweitert so die Handlungskompetenz der Besucher.

Somit ist es notwendig, alters- und schulartspezifische Bildungsangebote zur Keltenerlebniswelt anzubieten. Um dies verwirklichen zu können ist es in einem ersten Schritt zwingend erforderlich, eine Bildungsplananalyse für alle Jahrgangsstufen und alle Schularten durchzuführen.


SDGs und Landnutzungskonflikte

– Umsetzungskonzept einer medienbasierten Szenarienentwicklung zum Abgleich von Sustainable Development Goals und den Raumanforderungen konkurrierender Landnutzungen am Beispiel der Nutzung erneuerbarer Energien

– SDG:LaNuKon –

Eine globale nachhaltige Entwicklung in Übereinstimmung mit den von der internationalen Staatengemeinschaft verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs) ist ohne die Nutzung sauberer und somit erneuerbarer Energien nicht denkbar. Das SDG „Clean and affordable Energy“ steht hierbei gleichrangig neben den Sustainable Development Goals „Leben an Land“, „Leben im Wasser“, „Ernährungssicherheit“, „Sauberes Wasser“ u. a. Hieraus ergeben sich zwischen den einzelnen SDGs potenzielle Zielkonflikte, die sich in urbanen, ruralen und natürlichen Landschaften manifestieren.

Die potenziellen Zielkonflikte zwischen den unterschiedlichen SDGs und deren Auswirkungen auf die Planung der Nutzung des Raumes bzw. der Landesfläche sind den meisten Laien, wie etwa Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schülern und jungen Studierenden fachfremder Disziplinen, aber auch Angehörigen politischer Gremien auf kommunaler, regionaler oder Landesebene bislang nicht hinreichend bewusst. Dies führt in der öffentlichen Wahrnehmung u. a. einerseits dazu, dass die Energiewende bzw. der Flächenbedarf für Anlagen der erneuerbaren Energien in der öffentlichen Wahrnehmung und Debatte häufig überschätzt wird und die vorbenannten Restriktionen und die faktisch beplanbare Fläche nicht hinreichend wahrgenommen werden. Andererseits werden die in Raumplanungsprozessen identifizierten Flächen häufig von Bürgerinitiativen mit dem Verweis auf einzelne Schutzgüter wie Biodiversität abgelehnt. Eine integrierte Diskussion der Bedeutung einzelner Schutzziele, Nutzungskonflikte und die Diskussion von Entwicklungspfaden finden so nur in Ausnahmenfällen statt.

Im Rahmen des beantragten Vorhabens soll die Machbarkeit einer medienbasierten Anwendung als E-Learning-Tool geprüft werden. In diesem Kontext sollen zwei potenzielle Nutzungsformen untersucht werden. Zum einen die Machbarkeit eines E-Learning-Tools für die individuelle Nutzung und zum anderen ein kooperatives E-Learning-Tool zur Verwendung in Lerngruppen. Auch soll im Rahmen des Vorhabens identifiziert werden, inwieweit modularisierte Erweiterungen für die Aufbereitung/Vertiefung spezifischer Inhalte für weitere Zielgruppen möglich sind. Hierüber kann der Anwendungskontext der E-Learning-Tools stärker auf bspw. institutionelle Erfordernisse z. B. im schulischen und außerschulischen Kontext, in Universitäten und in Großschutzgebieten angepasst werden.

 


Die Klima Arena als Lernort – Workshops für Schulklassen

Die zukünftige Klima Arena setzt sich zum Ziel, dass Besucher die Themenbereiche Umwelt, Klimawandel, erneuerbare Energien und Schutz der Ressourcen innerhalb einer interaktiven Entdeckertour selbst erleben und erfahren können. Im Mittelpunkt steht dabei die Erfahrung, was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Um unterschiedliche Besuchergruppen differenziert anzusprechen und so einen Besuch in der Klima Arena in die jeweiligen Bildungskontexte zu integrieren ist es essentiell, spezielle Angebote für die jeweiligen Besuchergruppen anzubieten.

Somit ist es notwendig, alters- und schulartspezifische Bildungsangebote zur Ausstellung anzubieten. Spezielle Workshops, die von Schulen gebucht und von geschultem Personal innerhalb der Klima Arena durchgeführt werden, sollen dies gewährleisten. Die Workshops werden dabei die Brücke schlagen zwischen dem Erkennen der Themen Umwelt, Klimawandel, erneuerbaren Energien und Schutz der Ressourcen im Gelände der Klima Arena, dem Erkunden und Analysieren dieser Themen in den Ausstellungs- und Schulungsräumen der Klima Arena und dem Erklären dieser Themen und deren Auswirkungen im Kontext der Nachhaltigkeit.
Die Klima Arena wird von der „Klimastiftung für Bürger“ finanziert. Die gemeinnützige Stiftung »Klimastiftung für Bürger« engagiert sich für ein besseres Verständnis von Klima, Umwelt, Erneuerbaren Energien und dem Schutz der Ressourcen.


Living Earth – Einsatz von Satellitendaten zur Erdbeobachtung von Lebensräumen durch Jugendliche

Die Fernerkundung zählt zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Aus diesem Grund kommt der Kompetenzförderung zum Einsatz von Satellitenbildern eine wichtige Bedeutung zu.
Im Rahmen des Projekts „Living Earth – Einsatz von Satellitendaten zur Erdbeobachtung von Lebensräumen durch Jugendliche“ soll ein interaktives Lernmodul zur Erdbeobachtung entwickelt werden, durch das ein problem- und handlungsorientierter Einsatz moderner Fernerkundungsmethoden im Unterricht gefördert werden soll.

Die Fernerkundung bietet vielfältige Möglichkeiten Klima-, Umwelt- und Naturschutz zu entdecken, erkunden und erklären. Ziel des Projekts „Living Earth“ ist es daher, Jugendliche durch die Erdbeobachtung aus dem Weltraum zu begeistern und damit verbundene Kompetenzen zu fördern. Dazu sollen sie problem- und handlungsorientiert in die Nutzung von Fernerkundungsdaten zum Schutz der Erde eingeführt werden.

Im Auftrag von:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 


Räume interaktiv verstehen lernen: Lernmodule zur Anwendung von GIS- und Fernerkundungs-basierten Anwendungen zur Untersuchung von Räumen

Für  die  Geographieschulbücher  der  neuen  Generation,  die  im  Schuljahr  2016/2017  in  Baden-Württemberg  erschienen  sind,  wurden  für  das  Bildungshaus  Schulbuchverlage  Westermann, Schroedel,  Diesterweg,  Schöningh,  Winklers  GmbH,  Braunschweig  Online-Lernmodule  für
Schülerinnen  und  Schüler  der  Schulbuchreihe  „Diercke“  für  die  5.-10.  Jahrgangsstufe  entwickelt.
Diese  adaptiven  Lerneinheiten  ergänzen  das  klassische  Schulbuch  mit  digitalen  Lerninhalten  und
bilden  einen  integralen  Bestandteil  des  Geographieschulbuchs.