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Referenzen

SDGs und Landnutzungskonflikte

– Umsetzungskonzept einer medienbasierten Szenarienentwicklung zum Abgleich von Sustainable Development Goals und den Raumanforderungen konkurrierender Landnutzungen am Beispiel der Nutzung erneuerbarer Energien

– SDG:LaNuKon –

Eine globale nachhaltige Entwicklung in Übereinstimmung mit den von der internationalen Staatengemeinschaft verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs) ist ohne die Nutzung sauberer und somit erneuerbarer Energien nicht denkbar. Das SDG „Clean and affordable Energy“ steht hierbei gleichrangig neben den Sustainable Development Goals „Leben an Land“, „Leben im Wasser“, „Ernährungssicherheit“, „Sauberes Wasser“ u. a. Hieraus ergeben sich zwischen den einzelnen SDGs potenzielle Zielkonflikte, die sich in urbanen, ruralen und natürlichen Landschaften manifestieren.

Die potenziellen Zielkonflikte zwischen den unterschiedlichen SDGs und deren Auswirkungen auf die Planung der Nutzung des Raumes bzw. der Landesfläche sind den meisten Laien, wie etwa Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schülern und jungen Studierenden fachfremder Disziplinen, aber auch Angehörigen politischer Gremien auf kommunaler, regionaler oder Landesebene bislang nicht hinreichend bewusst. Dies führt in der öffentlichen Wahrnehmung u. a. einerseits dazu, dass die Energiewende bzw. der Flächenbedarf für Anlagen der erneuerbaren Energien in der öffentlichen Wahrnehmung und Debatte häufig überschätzt wird und die vorbenannten Restriktionen und die faktisch beplanbare Fläche nicht hinreichend wahrgenommen werden. Andererseits werden die in Raumplanungsprozessen identifizierten Flächen häufig von Bürgerinitiativen mit dem Verweis auf einzelne Schutzgüter wie Biodiversität abgelehnt. Eine integrierte Diskussion der Bedeutung einzelner Schutzziele, Nutzungskonflikte und die Diskussion von Entwicklungspfaden finden so nur in Ausnahmenfällen statt.

Im Rahmen des beantragten Vorhabens soll die Machbarkeit einer medienbasierten Anwendung als E-Learning-Tool geprüft werden. In diesem Kontext sollen zwei potenzielle Nutzungsformen untersucht werden. Zum einen die Machbarkeit eines E-Learning-Tools für die individuelle Nutzung und zum anderen ein kooperatives E-Learning-Tool zur Verwendung in Lerngruppen. Auch soll im Rahmen des Vorhabens identifiziert werden, inwieweit modularisierte Erweiterungen für die Aufbereitung/Vertiefung spezifischer Inhalte für weitere Zielgruppen möglich sind. Hierüber kann der Anwendungskontext der E-Learning-Tools stärker auf bspw. institutionelle Erfordernisse z. B. im schulischen und außerschulischen Kontext, in Universitäten und in Großschutzgebieten angepasst werden.

 


Die Klima Arena als Lernort – Workshops für Schulklassen

Die zukünftige Klima Arena setzt sich zum Ziel, dass Besucher die Themenbereiche Umwelt, Klimawandel, erneuerbare Energien und Schutz der Ressourcen innerhalb einer interaktiven Entdeckertour selbst erleben und erfahren können. Im Mittelpunkt steht dabei die Erfahrung, was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Um unterschiedliche Besuchergruppen differenziert anzusprechen und so einen Besuch in der Klima Arena in die jeweiligen Bildungskontexte zu integrieren ist es essentiell, spezielle Angebote für die jeweiligen Besuchergruppen anzubieten.

Somit ist es notwendig, alters- und schulartspezifische Bildungsangebote zur Ausstellung anzubieten. Spezielle Workshops, die von Schulen gebucht und von geschultem Personal innerhalb der Klima Arena durchgeführt werden, sollen dies gewährleisten. Die Workshops werden dabei die Brücke schlagen zwischen dem Erkennen der Themen Umwelt, Klimawandel, erneuerbaren Energien und Schutz der Ressourcen im Gelände der Klima Arena, dem Erkunden und Analysieren dieser Themen in den Ausstellungs- und Schulungsräumen der Klima Arena und dem Erklären dieser Themen und deren Auswirkungen im Kontext der Nachhaltigkeit.
Die Klima Arena wird von der „Klimastiftung für Bürger“ finanziert. Die gemeinnützige Stiftung »Klimastiftung für Bürger« engagiert sich für ein besseres Verständnis von Klima, Umwelt, Erneuerbaren Energien und dem Schutz der Ressourcen.


Living Earth – Einsatz von Satellitendaten zur Erdbeobachtung von Lebensräumen durch Jugendliche

Die Fernerkundung zählt zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Aus diesem Grund kommt der Kompetenzförderung zum Einsatz von Satellitenbildern eine wichtige Bedeutung zu.
Im Rahmen des Projekts „Living Earth – Einsatz von Satellitendaten zur Erdbeobachtung von Lebensräumen durch Jugendliche“ soll ein interaktives Lernmodul zur Erdbeobachtung entwickelt werden, durch das ein problem- und handlungsorientierter Einsatz moderner Fernerkundungsmethoden im Unterricht gefördert werden soll.

Die Fernerkundung bietet vielfältige Möglichkeiten Klima-, Umwelt- und Naturschutz zu entdecken, erkunden und erklären. Ziel des Projekts „Living Earth“ ist es daher, Jugendliche durch die Erdbeobachtung aus dem Weltraum zu begeistern und damit verbundene Kompetenzen zu fördern. Dazu sollen sie problem- und handlungsorientiert in die Nutzung von Fernerkundungsdaten zum Schutz der Erde eingeführt werden.


Räume interaktiv verstehen lernen: Lernmodule zur Anwendung von GIS- und Fernerkundungs-basierten Anwendungen zur Untersuchung von Räumen

Für  die  Geographieschulbücher  der  neuen  Generation,  die  im  Schuljahr  2016/2017  in  Baden-Württemberg  erschienen  sind,  wurden  für  das  Bildungshaus  Schulbuchverlage  Westermann, Schroedel,  Diesterweg,  Schöningh,  Winklers  GmbH,  Braunschweig  Online-Lernmodule  für
Schülerinnen  und  Schüler  der  Schulbuchreihe  „Diercke“  für  die  5.-10.  Jahrgangsstufe  entwickelt.
Diese  adaptiven  Lerneinheiten  ergänzen  das  klassische  Schulbuch  mit  digitalen  Lerninhalten  und
bilden  einen  integralen  Bestandteil  des  Geographieschulbuchs.